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Alexander Summers
So kaputt kriegst du mich nie, dass schaff ich schon ganz alleine

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Wer einen Flugzeugabsturz, den Tod seiner Eltern und eine Entführung überlebt hat, sieht das Leben mit anderen Augen. In Alexanders Augen sollte man jeden Tag genießen und dazu nutzen, Sinnvolles zu tun. Deswegen nutzte er seine Zeit nicht nur um Geophysik zu studieren, sondern trat auch den X-Men bei, um Gutes zu tun. Immerhin schläft es sich leichter, wenn man weiß, dass man Menschen gerettet hat, oder? Und noch besser schläft man, wenn man weiß, dass man zufrieden ist. Der Zusammenbruch der X-Men traf ihn hart, auch wenn Alexander mit Witzeleien reagierte. Es ist schwierig, den Blondschopf aus der Ruhe zu bringen, denn er ist inzwischen Meister darin, in kritischen Situationen zu lachen, einen Witz zu reissen oder sarkastisch zu kommentieren. Selbst die dümmste Frage eines Studenten wird geduldig beantwortet. Auch in seiner Freizeit ist er ein angenehmer Zeitgenosse. Spontan und für jede Schandtat zu haben, fackelt Alexander nicht lange, selbst die dümmsten Ideen in die Tat umzusetzen. Immerhin lebt man nur einmal. Entgegen seiner sonst so lockeren und fröhlichen Art nimmt er seinen Beruf sehr ernst. Früher lebte er um junge Mutanten zu unterrichten und auf wichtigen Missionen Leben zu retten. Nun, da man ihm diese Lebensaufgabe vor zehn Jahren nahm, lebt er für seine Studenten. Er liebt es, Vorlesungen vorzubereiten und beantwortet geduldig jede E-Mail. Wer von seinen Studenten würde schon ahnen, dass in ihm eine zerstörerische Macht wohnt, die nicht immer kontrollierbar ist? Diese Macht, die auch sein Bruder Cyclops kennt und in einem gewissen Maße fürchtet, fürchtet auch Alex. Auch wenn er lacht, wenn er aus Versehen einen Gegenstand in seiner Nähe vernichtet, fürchtet er sich davor, ungewollt einen geliebten Menschen zu verletzten, wenn er einmal die Kontrolle verliert. Denn das ist das, was er inzwischen perfektioniert hat: Kontrolle vorzutäuschen. Sein ewiges Lächeln und seine flotten Sprüche sollen darüber hinwegtäuschen, dass er jedes Mal, wenn er einen Gegenstand vernichtet, schweißgebadet ist und sich fragt was passiert wäre, wenn es nicht die Vase, sondern ein Student gewesen wäre, der in seiner Gegenwart explodiert wäre. Eine Angst, die er nur mit wenigen Menschen teilt, denn sie zeugt von fehlender Kontrolle, obwohl er so gerne über den Dingen stehen würde. Er behält gerne seine Zweifel für sich, denn sie würden das Bild zerstören, welches er gerne mimt: Den furchtlosen X-Men, der loszieht um die Welt zu retten. Dabei ist nichts mehr übrig, wofür er furchtlos sein müsste: Die X-Men sind Geschichte und sein unerschütterlicher großer Bruder ein Wrack, welches nach der Liebes seines Lebens sucht. Er lacht über Scotts Glauben, Jean wiederzufinden, zieht ihn sogar auf, aber fürchtet sich insgeheim davor, seinen Bruder erneut zu verlieren. Immerhin hat er ihn bereits einmal verloren, ebenso seine Eltern und die X-Men. Dies sind wohl die Gründe, wieso er sich auf keine ernsthafte Beziehung einlassen kann. Eine Beziehung bedeutet Vertrauen und dass man sich gegenseitig öffnet. Alexander öffnet sich niemanden, nicht einmal sich selbst.

Aber nein, ein Alex Summers kennt keine Angst, keinen Schmerz und kein gebrochenes Herz.
Zumindest ist er gut darin, sich das einzureden.
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